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Garagentor Einbau

Garagentor einbauen

Es gibt zwei Gründe, die es erforderlich machen, ein neues Garagentor einzubauen. Entweder ist das alte Tor verschlissen oder bei einem Garagenneubau muss erstmals ein Schwingtor oder Sektionaltor eingebaut werden. Fachfirmen verrichten diese Arbeit routinemäßig und in kurzer Zeit – beim derzeitigen Bauboom kann der Einbau- oder Wechseltermin jedoch in weiter Ferne liegen. Außerdem lassen sich diese Firmen ihre Arbeit berechtigterweise gut bezahlen. Der Selbsteinbau hat also zwei Vorteile:

• Sofortige Fertigstellung

• Kosteneinsparung

Ein Handicap bringt der Selbsteinbau jedoch mit sich – ergeben sich später Beschädigungen durch unsachgemäßen Einbau, übernimmt der Hersteller bzw. Lieferant keine Garantieleistungen. Ersatz aus Gewährleistungsansprüchen wie bei Pfusch am Bau gibt es bei Eigenleistung ohnehin nicht. Alle, die ein Sektionaltor, Schwingtor oder eine andere Ausführung des Tores selbst in ihrer Garage einbauen wollen, sollten sich deshalb ihrer handwerklichen Fertigkeiten bewusst sein. Ein schief eingebautes Tor kann zu irreparablen Beschädigungen führen und es ist unter Umständen auch nicht einbruchssicher. Aber keine Panik – der Einbau ist gar nicht so schwer, wenn die Vorgehensweise geplant wird und der Einbau sorgfältig und in Ruhe erfolgt. Wir möchten nachfolgend Schritt für Schritt wichtige Hinweise geben.

Welches Garagentor ist das richtige?

Holzflügeltore möchten wir in diese Darstellung nicht einbeziehen. Sie sind heute kaum noch gebräuchlich, sind nicht einbruchssicher und unterliegen immer der Gefahr des Verziehens bis hin zum nicht mehr sicheren Verschluss. Vielmehr beziehen sich unsere Auswahl- und Einbauhinweise auf das Sektionaltor und Schwingtor. Die Bauform der Garage bestimmt zu einem großen Anteil die Art des optimal geeigneten Garagentores mit. Eine einzeln stehende Garage dient fast in jedem Fall nur dem Abstellen des Fahrzeugs und verschiedenster Utensilien. Ein gedämmtes Tor ist hier nicht erforderlich. Hat die Garage jedoch einen direkten Zugang zum Haus, sollte das Tor mit einer Innendämmung ausgestattet sein. Dann dient sie häufig auch als Bastler- oder Heimwerkerwerkstatt und Wärmeverluste sind sonst unvermeidbar. Ein Schwingtor ist wesentlich preiswerter und weniger komplex im Aufbau als ein Sektionaltor. Es schwingt jedoch beim Öffnen und Schließen zunächst nach außen, bevor es in Endlage bündig mit der Garagenfront abschließt. Befindet sich die Garage direkt an einem Fußweg, können Passanten dabei behindert werden. Auf dem Grundstück ist dies von geringerer Bedeutung. Aber auch hier muss ausreichender Stellplatz vorhanden sein, denn das Auto kann nicht direkt vor der Garage abgestellt werden. Ein Sektionaltor hingegen ist teurer. Es bietet jedoch ein besonders hochwertiges architektonisches Erscheinungsbild. Beim Einbau eines Tores sollte jedoch immer eine Belüftung der Garage bauseitig eingearbeitet werden, denn stehende feuchte Luft beschleunigt die Korrosion am Fahrzeug und an eingelagerten Utensilien. Besonderen Komfort bietet ein elektrischer Torantrieb. Besonders bei regnerischem Wetter ist es von Vorteil, wenn das Fahrzeug vor dem Einfahren in die Garage nicht verlassen werden muss. Heutige moderne Torantriebe arbeiten außerdem mit Sanftanlauf. Sie reagieren viel besser auf eventuelle mechanische Blockaden am Tor, während man mit Muskelkraft immer versuchen wird, ein schwergängiges Tor zu öffnen oder zu schließen. Der elektrische Torantrieb verlängert dementsprechend die Lebensdauer aller Bauteile des Tores.

Gründliches Messen schützt vor Fehlern

Garagentore gibt es serienmäßig in standardisierten Größen. Ein professioneller Baufachmann, der den Garagenbau geplant hat, achtet deshalb immer auf ein standardisiertes Maß für den Torausschnitt. Beim Kauf einer Fertigteilgarage aus Beton oder einem anderen Werkstoff sind diese Maße ebenfalls festgelegt.

Bevor das Tor gekauft wird, ist es lediglich erforderlich, die Höhe und Breite des Torausschnittes nochmals mit einem Bandmaß nachzumessen. Achtung! Mehrere Kettenmaße mit dem Zollstock führen schnell zu Maßungenauigkeiten. Beim Ausmessen muss außerdem bereits berücksichtigt werden, ob das Tor im Mauerausschnitt oder hinter der Laibung montiert werden soll. Sektionaltore werden in der Regel immer hinter der Laibung montiert. In einzelnen Fällen auch vor der Öffnung, falls die Anschläge nicht ausreichend sind. Anders verhält es sich bei einer Garage, die in früheren Zeiten errichtet worden ist. Hier gab es häufig noch keine Standardmaße. Der Torausschnitt muss deshalb mindestens genauso sorgfältig in seiner Breite, Höhe und Wandungsdicke ausgemessen werden. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

• Ein Standardtor passt mit nur geringfügigen maurerseitigen Anpassungen oder

• das Tor muss maßgefertigt werden. Dies übernehmen spezialisierte Tor- und Fensterbaubetriebe, die sich diesen Service jedoch gut bezahlen lassen.

• Es kann auch ein Standardtor verwendet werden, bei einer kleineren Öffnung. So wird die Zarge hinter die Öffnung gebaut, sodass die Öffnung des Tores einige cm je Seite größer ist als die Maueröffnung.

Bei Garagentoren muss hierbei die erforderliche Deckenhöhe als auch ein Zwischenraum zum Einbringen der Dämmung mit in die Messung einbezogen werden.

Das alte Garagentor ausbauen und erneuern

Der häufigste Grund, ein Garagentor auszutauschen besteht darin, dass ein vorhandenes Holzflügeltor verschlissen ist. Beim Ausbau kann man niemals wissen, wie schwer die Flügel sind. Ein umkippender Torflügel kann zu schwersten Verletzungen führen. Vor dem Aushängen müssen deshalb alle Bänder und Scharniere möglichst leichtgängig sein. Ist dies nicht mehr möglich, werden die Torflügel in ihrem Rahmen mit Zwingen oder durch Verschrauben zunächst arretiert. Dann werden alle Scharniere entfernt, indem sie notfalls zerstört werden. Erst dann erfolgt das Entfernen aller Arretierungen und die Flügel können von mehreren Personen aus dem Rahmen gekippt werden. Der Ausbau des Rahmens erfolgt, indem die Verankerungen möglichst freigelegt und gelockert werden. Diese Arbeit kann etwas mühsam sein. Sie schützt aber davor, dass das Mauerwerk beim Ausbau beschädigt wird. Aufwendiges Neuaufmauern oder Ausreparieren wäre sonst die Folge. Achtung! Alte Holzflügeltore sind fast immer mit mehreren Anstrichen versehen. Ihr Holz gilt deshalb als Sonderabfall, der fachgerecht entsorgt werden muss und nicht verfeuert werden darf. Der örtliche Abfallentsorgungsbetrieb gibt zur Vorgehensweise gern Auskunft.

Bei alten Schwingtoren oder Sektionaltoren ist der Ausbau unkomplizierter. Sie werden in umgekehrter Reihenfolge des Einbaus entfernt. Hierbei ist äußerste Vorsicht geboten, dass alle Zugfedern zu Beginn des Ausbaus als erstes ausgehangen werden müssen. Eine zurückschnellende Feder kann schwere Verletzungen verursachen.

Der Garagentor Einbau - auspacken und sortieren

Ein Schwingtor oder Sektionaltor wird meist in zwei oder mehreren Paketen geliefert. Bei Schwingtoren sind dies das Torblatt in seinem Rahmen, alle Führungsschienen, Rollen, Federn und sonstige Bedienelemente sowie das Montagezubehör. Bei Sektionaltoren wird das aus mehreren Paneelen bestehende Torblatt in Einzelsegmenten geliefert. Nach dem Auspacken und der Kontrolle auf Vollständigkeit aller Bauteile gleicht der Montageort einem unbeherrschbaren Chaos. Profis gehen täglich damit um und werden das Durcheinander schnell ordnen. Heimwerker und Heimwerkerinnen hingegen verfallen in diesem Moment jedoch schnell in Ratlosigkeit. Wird jedes Teil seinen angestammten Platz finden und wird es auch wie vorgesehen montierbar sein? Keine Panik! Renommierte Hersteller legen ihren Montagepaketen detailliert und ausführlich dargestellte Montagezeichnungen bei. In denen wird der Einbau Schritt für Schritt erläutert. Eine Grundregel für alle Selbsteinbauer: Übersichtliches Auslegen aller Bauteile auf dem Fußboden hilft. Liegt jedes von ihnen an seinem Platz, wo es später auch montiert werden soll, wird das Montageprinzip bereits deutlich. Etwas räumliches Denken dazu gepaart, und der Einbau kann beginnen.

Das geeignete Befestigungsmaterial für den Garagentor Einbau

Schwingtore und Sektionaltore werden zwar von ihren Herstellern möglichst gewichtsreduziert gefertigt. Dennoch erzeugen sie beim Öffnen und Schließen hohe Zug- und Druckkräfte. Eine wacklig angebrachte Führungsschiene kann das Tor beschädigen oder im schlimmsten Fall zum ungewollten Aushängen führen.

Deshalb ist es wichtig, das Befestigungsmaterial passend zu der vorhandenen Bausubstanz auszuwählen. Der Hersteller liefert alle entsprechenden Schrauben zur Montage mit. Falls für die vorhandene Bausubstanz nicht die passende Schraube dabei ist, hilft der ortsansässige Befestigungsspezialist oder der Baumarkt. Beim Einbohren mit der Schlagbohrmaschine muss lediglich darauf geachtet werden, dass genau der in seinem Durchmesser vorgeschriebene Hartmetallbohrer verwendet wird. Im Mauerwerk dürfen Schwerlastdübel mit Spreizfunktion nicht verwendet werden. Sie würden den Stein spalten und sie finden somit keinen sicheren Halt. Im Baustoffhandel gibt es für Ziegel, Klinker, Porenbeton, Kalksandstein und Poroton jeweils speziell geeignete Dübel, die man nach dem vorhandenen Mauerwerk auswählt. In besonders kritischen Situationen kann es aber auch erforderlich sein, gespreizte Montagebleche für die Führungsschienen mit Zementmörtel in das Mauerwerk einzusetzen.

Das Torblatt eines Schwingtores wird montiert

Wie der Einbau eines Schwingtores erfolgt, richtet sich nach der vorhandenen bauseitigen Maueröffnung. Manche sind mit einer oberseitigen und zwei seitlichen Anschlägen ausgestattet, in die das Schwingtor hineingestellt wird. Andere Maueröffnungen sind glatt, und das Tor kann in der Öffnung montiert werden. Die gewünschte Montageform musste bereits beim Ausmessen berücksichtigt werden. Zur Montage sind zwei Personen erforderlich. Das Tor wird zunächst aufgestellt und hinter bzw. in der Maueröffnung ausgerichtet. Holzkeile dienen zur Fixierung und mit Distanzklötzchen unterschiedlicher Dicke wird das Tor genau in waagerechte Position gebracht. Beide Seiten müssen genauestens senkrecht ausgerichtet werden, damit das Schwingtor später verwindungsfrei schließen kann. Dazu muss die Ausrichtung während des Verkeilens mehrfach überprüft werden. An der Mehrzahl der Schwingtore sind bereits umlaufend Montagebänder am Rahmen vorhanden oder sie müssen vor der Montage angeschraubt werden. Deren Schraubenlöcher werden nach dem Ausrichten des Tores angezeichnet, und per Schlagbohrmaschine und entsprechendem Hartmetallbohrer werden die Dübellöcher eingebohrt. Bei verputzten Wänden sollte dazu im Bereich der Montagebänder der Putz entfernt werden, damit sie später nicht mehr sichtbar sind. Nun kann das Tor mittels dieser Montagebänder am Mauerwerk angeschraubt werden. Im unteren Bereich des Torblattes befinden links und rechts Verriegelungen. Damit diese später leichtgängig funktionieren, wird nun das Schloss mit seinen Zugseilen oder Gestängen zu diesen Verriegelungen montiert und überprüft. Bei Teckentrup Garagentoren sind diese bereits vormontiert.

Die Montage der waagerechten Laufschienen

Zum Montagesatz gehören zwei Laufschienen, in denen die Rollen des Schwingtores beim Öffnen und Schließen geführt werden. Diese werden nun an den vorgebohrten Montagelöchern des Rahmens angeschraubt. Bei Teckentrup Toren sind diese ebenfalls bereits vormontiert und müssen nur noch hochgeklappt werden. Eine zweite Person fixiert dabei das hintere Ende der Laufschiene mittels eine entsprechend langen Latte und mit einer Schraubzwinge.

Nun erfolgt das Anschrauben der hinteren Querstrebe. Daraus ergibt sich ein Viereck aus Laufschienen, hinterer Querstrebe und Torblatt, dessen Diagonalen genau gleich lang sein müssen. Vorher werden die mitgelieferten Deckenkonsolen an den Laufschienen angeschraubt. Deren Schraubenlöcher werden nun an der Decke angezeichnet und ebenfalls mit eingebohrten Dübeln ausgestattet. Bei einem handbetriebenen Schwingtor ist die Montage mit der Befestigung der Deckenkonsolen abgeschlossen. Das Tor kann auf seine Leichtgängigkeit hin durch mehrfaches Öffnen und Schließen überprüft werden. Bei Bedarf kann abschließend der Torrahmen bei der Montage. in der Maueröffnung mit speziellem Zargenschaum eingeschäumt.

Wie wird ein Sektionaltor montiert?

Hierbei ist die Montage etwas aufwendiger als bei einem Schwingtor. Die Führung eines Sektionaltores besteht nämlich aus senkrechten und waagerechten Führungsschienen. Wir wissen bereits, dass ein Sektionaltor in der Regel immer hinter der Mauerlaibung befestigt wird. Zunächst werden die senkrechten Führungsschienen auf dem Fußboden mit der Sturzblende zu einem „U“ verbunden. Damit wird abgesichert, dass die Führungsschienen den korrekten Abstand zueinander haben. Dieses „U“ wird am Mauerwerk aufgerichtet, mit der Wasserwaage ausgerichtet und die Befestigungslöcher werden angezeichnet.

Die Dübellöcher werden mittels Schlagbohrmaschine und geeigneter Dübel hergestellt und die senkrechten Führungsschienen werden daran verschraubt. Wichtig ist dabei, dass sowohl die senkrechte als auch waagerechte Position eingehalten und gegebenenfalls durch Unterlegmaterial korrigiert wird. Nun werden die waagerechten Führungsschienen genauso montiert, wie dies bereits beim Schwingtor beschrieben worden ist. Die hintere Querstrebe wird zwischen die waagrechten Zargenteile montiert. Sie dient nun als Maß und hintere Querstrebe an den waagerechten Führungsschienen.

Mit der Montage der Paneele wird in den senkrechten Führungsschienen über dem Boden begonnen, Segment für Segment wird einschließlich ihrer Führungsrollen und weiterer Bauteile montiert. Abschließend werden die Zugseile mit dem Federsystem verbunden, und der Probelauf kann beginnen. Das Sektionaltor darf weder von allein zufahren noch nach oben gezogen werden. Ist dies nicht der Fall, muss die Federspannung des Federsystems nachjustiert werden. Abschließend erfolgt die Montage des Motorantriebes nach den Montagehinweisen des Herstellers.

 

 Garagentor einbauen: Schritt für Schritt Anleitung

  1. Höhe und Breite des Torausschnitts mit einem Bandmaß abmessen.
  2. Das angelieferte Garagentor auspacken und auf Vollständigkeit kontrollieren.
  3. Alle Bauteile übersichtlich auf dem Garagenboden verteilen.
  4. Das Befestigungsmaterial muss passend zu der vorhandenen Bausubstanz ausgewählt werden.
  5. Nun werden die senkrechten Führungsschienen auf dem Fußboden mit der Sturzblende zu einem „U“ verbunden.
  6. Danach werden die waagerechten Führungsschienen montiert.
  7. Mit der Montage der Paneele wird in den senkrechten Führungsschienen über dem Boden begonnen.
  8. Danach werden die Zugseile mit dem Federsystem verbunden.
  9. Abschließend erfolgt die Montage des Motorantriebes.

Was muss man bei großer Deckenhöhe beachten?

Nicht jede Garage hat die ideale Deckenhöhe für die Montage eines Schwingtores oder Sektionaltores, oder sie mündet sogar in einer Dachschräge mit noch größerer Höhe am Ende der waagerechten Führungsschienen. Die Steifigkeit der Deckenkonsolen ist jedoch begrenzt, und schwankende Führungsschienen führen zu einem schlechten Lauf des Tores, aber auch zu höherem Verschleiß der Führungsrollen. In einem solchen Fall kann mit einer Sonderkonstruktion vom Stahlbaubetrieb Abhilfe geschaffen werden oder mit entsprechenden Balken abgehängt werden. Soll das Tor mit einem Motorantrieb ausgestattet werden, braucht aber auch dieser einen sicheren Montagestandort. Dann besteht die bessere Lösung darin, am Ende der waagerechten Führungsschienen einen Balken von Wand zu Wand der Garage einzuziehen. Daran können dann auch die Deckenabhängung des Tores befestigt werden und Schienen sowie der Motorantrieb werden an diesem Balken montiert.

Teckentrup Zarge 2.0

Wir von Teckentrup haben die Zarge 2.0 entwickelt. Diese kommt mit weniger Einzelteilen aus und vereinfacht so den Einbau der Zarge in das Garagentor. Die Zarge ist besonders montagefreundlich, wartungsarm und schneller eingebaut.

• Bislang erfolgte das Justieren der Federspannung zum Gewichtsausgleich über das Andrehen der Mutter. Dadurch stand die Schraube nach hinten heraus und bestimmte (zusammen mit der Länge der horizontalen Federn) die Einschubtiefe des Tores. Bei der Zarge 2.0 erfolgt das Spannen der Federn über das Einhängen der Spannvorrichtung in die Multilochung der vertikalen Zarge. Dadurch entfällt das Spannen per Justierschraube, die Feder ist über einen Haken zudem besser im Federkanal gesichert. Dank der dadurch geringeren Tiefe passt die Zarge nun auch problemlos in kleinere Garagen.

• Verbessert hat Teckentrup auch die Montage der Zargen-Endkappen in den Federkanälen. Für mehr Sicherheit sorgen Bügel, die die Federkanaldeckel fixieren. Die speziell gesicherte Zargen-Endkappe klemmt die obere Federkanalabdeckung ein.

• Bei der neuen Zarge entfallen viele Verschraubungen, eine Schraubverbindung ist lediglich zum Baukörper erforderlich. Die Haltewinkel werden dagegen nicht mehr aufwändig verschraubt, sondern einfach gesteckt. Kleine Garagentore mit weniger als 70 Kilogramm Torblattgewicht – also etwa 60 Prozent aller Tore – kommen sogar ohne Haltewinkel aus, die Zarge bietet ausreichend Stabilität. Bei größere Toren (> 70 Kilogramm) sparen die Steckverbindungen bis zu zwölf Schraubpunkte. Dieser Kniff beschleunigt den Einbau und erleichtert ihn gerade bei geringem Platz in der Garage.

• Durch die neuen Haltewinkel ist außerdem ein Versatz bis zu zwölf Millimeter möglich.

• Der Verzicht auf frontseitige Stanzungen schafft eine durchbrechungsfreie Fläche auf der gesamten Front der Zarge – eine besonders ästhetische Lösung. Verblendungen aus optischen Gründen sind daher in der Regel nicht erforderlich.

Der Einbau eines Schwingtores oder Sektionaltores ist einfach. Er gelingt, wenn bei der Montage sorgfältig vorgegangen wird und Wasserwaage sowie Zollstock ständige Begleiter sind.

 

Übrigens: Mit unseren Produktionswerken in Verl und Großzöberitz gehören wir zu den größten Herstellern von Türen und Garagentoren in Europa. Wenn Sie die Anschaffung oder den Austausch eines Garagentores planen, finden Sie auf unsere Website ausführliche Informationen zu unserem Garagentor. Hier können Sie einfach und unverbindlich mit uns Kontakt aufnehmen.

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Garagentor Einbau

Sie wollen Ihr Garagentor selbst montieren? In diesem Video bekommen Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung für den Einbau eines Teckentrup Sektionaltores. Außerdem erfahren Sie alles über unserer neue Zarge 2.0 

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CarTeck Team

Wir von Teckentrup entwickeln und vertreiben seit über 85 Jahren Türen, Tore und Zargen. Unsere Produkte sind „Made in Germany“ und werden in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern entwickelt. Über 900 Mitarbeiter arbeiten täglich daran, die besten Lösungen für unsere Kunden zu finden. In unserem Blog berichten wir über alles Wissenswerte rund ums Thema Garagentor und geben Tipps, Informationen und Hilfestellungen zu allen nur erdenklichen Frage- und Problemstellungen.

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Kommentare
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Teckentrup Online Team | : 11.04.2018
Hallo Herr Petersen, in diesem Fall reagiert die Kraftabschaltung des Antriebes. Sie müssen die Endlagen des Antriebes neu programmieren. Dies können Sie selbst vornehmen, gemäß der Betriebsanleitung des Antriebes oder Sie wenden sich an einen Teckentrup Fachpartner. https://www.teckentrup.biz/fachpartner-finden/ Ihr Teckentrup Online Team
Rolf Petersen | : 10.04.2018
Guten Tag, bei unserer Garage wurde eine Kante entfernt und der Boden geglättet. Seit dieser Aktion fährt unser Teckentrup Tor sofort wieder hoch. Was ist zu tun? Mit freundlichen Grüßen Rolf Petersen
Tatjana | : 16.02.2018
Danke für den tollen Tipp! Ich hab vor kurzem gelesen, dass es sehr viele verschiedene Varianten an Garagentoren gibt. Ich denke, dass die Anbringung dann auch je nach dem unterschiedlich sein müssten. Man kann sich bestimmt auch professionell beraten lassen. MfG
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